Sonntag, 8. September 2013

[REZENSION] "Vergiss das mit dem Prinzen" von Pippa Wright


Autorin: Pippa Wright
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (Mai 2013)
Genre: Chick-Lit / Roman
Originaltitel: Unsuitable Man
deutscher Titel: Vergiss das mit dem Prinzen
ISBN-10: 3442380952
ISBN-13: 978-3442380954
Preis: € 8,99 [D] / € 9,30 [A]

Teil einer Reihe? Nein

www.blanvalet.de




 
Inhaltsangabe:

Rory Carmichael ist am Boden zerstört als ihr Freund Martin die Beziehung nach 11 Jahren beendet. Sie ist der festen Überzeugung, dass dies nur ein vorübergehender Irrtum sei und Martin zu ihr zurückkommt. Und dann auch noch das. Ihre Kolumne soll eingestellt werden und etwas frisches Neues muss her. Da ihre Arbeitskollegin Tricky ihren Kummer mitbekommt, rät sie Rory dazu absichtlich die falschen Männer zu daten, damit sie ihren Mr. Right finden kann. Und so kommt eins zum anderen. Gezwungenermaßen schlägt Rory eine neue Kolumne über „Dates mit unpassenden Männern“ vor und muss sich dafür mit den unterschiedlichsten Männern treffen – und das Chaos kann beginnen…


Meine Meinung:

„Vergiss das mit dem Prinzen“ von Pippa Wright ist ein typischer Chick-Lit-Roman, der mit viel Charme und englischem Humor daher kommt, mich aber nicht aus den Socken gehauen hat.

Der Schreibstil ist leicht verständlich und wird aus Sicht der Hauptprotagonistin Rory geschildert.

Die Beschreibung der Charaktere hätte jedoch ein wenig mehr Tiefgang vertragen können. Selbst die Hauptprotagonistin Aurora Carmichael, genannt Rory bleibt eher unscheinbar. Schüchtern und naiv sind denke ich die passenden Worte um Rory am besten zu beschreiben, da sie an dem Gedanken festhält Martin, ihr (Ex-)Freund könne sich getäuscht haben und zu ihr zurück kommen.
Tricky, eine Arbeitskollegin ist das krasse Gegenteil von Rory. Sie strotzt gerade nur so vor Selbstbewusstsein und ist das reinste Klatschmaul.
Tante Lyd, eine ehemalige Schauspielerin, weiß immer einen guten Rat für ihre Nichte und bietet Rory ein Dach über dem Kopf. Auch die beiden Rentner, tragen einen großen Teil zur Geschichte bei und bieten abwechslungsreiche Unterhaltung.

Das Beste an der Geschichte ist jedoch wie Rory absichtlich die falschen Männer daten muss um zu ihrem Mr. Right zu finden und darüber eine Kolumne zu verfassen. Denn hierbei werden die Männer genauestens unter die Lupe genommen und ihre Schwächen so liebevoll umschreiben, dass man sie einfach dennoch lieb haben muss.


Fazit:

„Vergiss das mit dem Prinzen“ ist nicht perfekt, aber auch nicht grottenschlecht, sofern man dem englischen Humor etwas abgewinnen kann und auf typische Chick-Lit-Romane steht. Typische Chick-Lit-Handlungen mit eher blassen Charakteren.



Vielen lieben Dank an den blanvalet Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar! 

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