Dienstag, 16. April 2013

[REZENSION] "Auracle - Ein Mädchen, zwei Seelen, eine Liebe" von Gina Rosati


Autorin: Gina Rosati
Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: Bloomoon (Februar 2013)
Genre: Jugendbuch / Fantasy
Originaltitel: Auracle
deutscher Titel: Auracle - Ein Mädchen, zwei Seelen, eine Liebe
vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
ISBN-10: 3760789072
ISBN-13: 978-3760789071
Preis: € 16,99 [D] / € 17,50 [A]   Kaufen? Amazon
ebook: 14,99 €                            Kaufen? Amazon
Teil einer Reihe? Nein

www.bloomoon-verlag.de

                                                      

Inhaltsangabe: (Quelle: Verlagsseite)

Zwei Seelen, ein Körper

Die 16-jährige Anna Rogan ist ein ganz normaler Teenager – hätte sie nicht die Gabe, unbemerkt ihren Körper zu verlassen. Astral besucht Annas Seele die entlegensten Winkel des Universums. Reisen, deren Schönheit Anna genießt, deren Gefahr sie jedoch übersieht – bis es zu spät ist.

Als Taylor, Annas Klassenkameradin, bei einem dramatischen Unfall ums Leben kommt, kann Anna plötzlich nicht mehr zurückkehren: Denn die umherwandernde Seele der Verstorbenen hat ihren Körper besetzt - und weigert sich mit aller Kraft, ihn zu verlassen. Hilflos muss Anna zusehen, wie sie sich einen Spaß daraus macht, ihr neues „Revier“ mit Piercings und Tattoos zu markieren. Doch als Taylor sich auch noch daran macht, Annas besten Freund Rei zu verführen, entspinnt sich ein mörderischer Zweikampf: um Annas Körper – und um Reis Herz.



Meine Meinung:

„Auracle – Ein Mädchen, zwei Seelen, eine Liebe“ von Gina Rosati ist ein mystischer Fantasy-Roman für Jugendliche und spielt in einer Welt in zwei Dimensionen.

Das Cover wirkt mystisch und geheimnisvoll. Obgleich es in schlichten Grüntönen gehalten ist. Zu sehen ist ein Mädchen, dass über dem Boden schwebt mit einer eher zarten, zerbrechlichen Erscheinung, über ihr erstrahlt ein Licht und im Hintergrund ist ein Wasserfall zu erkennen. All dies spielt in der Geschichte eine wichtige Rolle und passt daher hervorragend zum Cover.  Besonders erwähnenswert finde ich auch die samtig weiche Art des Schutzumschlages – sehr gelungen!

Der Titel „Auracle- Ein Mädchen, zwei Seelen, eine Liebe“ ist auch gut gewählt, wobei man bei dem Stichwort „eine Liebe“ ein wenig enttäuscht sein könnte, da man dahinter eine romantische Liebesgeschichte erwartet, diese sich jedoch eher im Hintergrund abspielt.

Der Schreibstil ist locker und leicht verständlich. Die Erzählperspektive wird dabei aus Sicht der Hauptprotagonistin Anna geschildert. Wobei viel wörtliche Rede verwendet wird. Untergliedert wird die Geschichte in 38 Kapitel.

Die Charaktere sind liebevoll beschrieben und haben ihre Stärken und ihre Schwächen, weshalb sie sehr authentisch rüber kommen.
Anna, die Hauptprotagonistin ist ein leicht naives Mädchen, die die Fähigkeit besitzt sich astral projektzieren zu können, d.h. sie kann sich aus ihrem Körper heraus projizieren und binnen Sekunden an aller erdenklichen Orte beamen. (Hierfür mal einen Pluspunkt, da es sich hierbei mal um eine Protagonistin handelt, die bereits von ihren Fähigkeiten weiß und Gebrauch machen kann!) Mit ihren 16 Jahren ist sie eher ein ganz normaler Teenager, der nicht sonderlich gerne im Mittelpunkt steht. Ihr Leben besteht nicht gerade aus Friede, Freude, Eierkuchen, denn ihr Vater ist schwer Alkohol krank  und wird demnach auch mal handgreiflich. Ihre Mutter hingegen versucht dies immer wieder zu beschwichtigen und sagt, dass er auch anders sein kann und erst seit dem Unfall durch die Schmerzen so geworden ist.  Anna ist gemeinsam mit dem Nachbarsjungen Rei aufgewachsen.

Rei ist zudem ihr bester Freund und der Einzige der ihr Geheimnis kennt. Er nennt sie „magisch-mystisches Auramädchen“ und ist zutiefst von ihrer Fähigkeit beeindruckt. Er ist meiner Meinung nach einfach ein faszinierender Charakter. Gutaussehend, sportlich, äußert sympathisch und ernährungsbewusst. Seine Mutter übt ein wenig zu viel Druck auf ihn aus, da sie großes mit ihm vorhat, aber dadurch lässt er sich nicht aus der Ruhe bringen. Er ist stets für Anna da um versucht sie vor allen zu beschützen, vor allem aber auch vor sich selbst und ihren so magischen Ausflügen.

Taylor kommt in Gegensatz zu Anna wie ein billiges Flittchen rüber. Zickig, arrogant und rücksichtslos. Ein Biest, welches vor Nichts zurückschreckt und sich lediglich jede nur erdenkliche Intrige einfallen lässt um sich ins perfekte Licht zu rücken und ihre Vorteile daraus zu ziehen.  Warum sie so ist, wie sie ist, erfahren wir erst gegen Ende der Geschichte. Allerdings spitzt sich die Geschichte ganz schön zu, als Taylor Besitz von Annas Körper ergreift und mit diesem Tut, was ihr gefällt.

Annas Leben ist das eines typischen Teenagers mit Ausnahme der Astralprojektionen. Denn sie besitzt die Fähigkeiten, die Energien im inneren ihres Körpers zu bündeln und ihren Geist aus ihrem Körper zu lösen und sich somit an jeden nur erdenklichen Ort zu projizieren. Ihr bester Freund Rei bewundert sie zwar, warnt sie aber auch immer wieder, da er Angst hat, dass etwas Schlimmes passieren könnte, während Anna sich nicht im Einklang mit ihrem Körper befindet. Tja, und gerade da passiert es… Anna schleicht sich heimlich aus ihrem Körper heraus um Seth, dem Kumpel von Rei, dessen Handy geklaut wurde nachzuspionieren während dieser sich mit Taylor am Wasserfall trifft, hinter her zu spionieren. Sie traut Taylor nicht, da diese ein hinterlistiges Biest ist, welches nur auf ihre Vorteile bedacht ist. Und da passiert es, Taylor rutscht am Hang des Wasserfalls ab und stürzt in ihren Tod. Seth Versuche sie zu retten, sind kläglich gescheitert. Dies ist aber noch nicht alles, denn Taylor hat es irgendwie geschafft in Annas leeren Körper zu gelangen, anstatt ins Licht zu gehen. Alles schön und gut, nur ist Anna somit der Weg in ihren eigenen Körper versperrt und Taylor will ihn nicht rausrücken. Stattdessen vergreift sie sich an Annas Körper und will zudem Seth den Mord an sich selbst anhängen und missbraucht somit Annas äußeres ungemein…

Mehr möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht verraten, sonst würde ich zu vieles vorne wegnehmen!

Sehr gelungen fand ich die Thematik „Astralprojektion“ da ich sie in dieser Form noch nicht kannte. Und wer von uns hat sich noch nicht gewünscht, sich einfach an einen traumhaft schönen Ort zu beamen?


Fazit:

Ein mystischer Fantasy-Roman mit liebenswerten Charakteren, der den Leser in eine Welt aus zwei Dimensionen - umwoben mit viel Energie - eintauchen lässt! Ein grandioses Leseerlebnis!




Vielen lieben Dank an Blogg dein Buch und den bloomoon Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!


Homepage des Verlages: http://www.bloomoon-verlag.de/
Homepage von Blogg dein Buch: http://www.bloggdeinbuch.de/
Homepage der Autorin: http://ginarosati.com/

[REZENSION] "Paradiesvoll & Geheimnisgrün" von Helen Phillips


Autorin: Helen Phillips
Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Carlsen (Chicken House) (März 2013)
Genre: Jugendbuch
Originaltitel: Here Where The Sunbeams Are Green
deutscher Titel: Paradiesvoll & Geheimnisgrün
vom Hersteller empfohlenes Alter: 11- 14 Jahre
ISBN-10: 3551520445
ISBN-13: 978-3551520449
Preis: 17,99 €

Teil einer Reihe? Nein

www.chickenhouse.de




Inhaltsangabe: (Quelle: Klappentext)

Da stimmt was nicht! Nie und nimmer hätte Das so einen Brief geschrieben. Ru ist felsenfest überzeugt, dass es eine verschlüsselte Nachricht ist. Mad glaubt zwar nicht an einen Code, aber dass ihr Vater offenbar verrückt geworden ist, findet sie auch nicht gerade beruhigend. Jedenfalls sitzen die Schwestern jetzt im Flugzeug, zusammen mit Mom und ihrem aufdringlichen Begleiter Ken Candy (würg), um der Sache auf den Grund zu gehen. Und sie haben noch keine Ahnung, dass dort in La Lava nicht nur das grünste Spa der Welt, sondern auch ein paradiesisch-romantisches Abenteuer auf sie wartet.


Meine Meinung:

„Paradiesvoll und Geheimnisgrün“ von Helen Phillips ist ein wundervolles Kinder- und Jugendbuch, das den Leser einlädt sich gemeinsam mit den Schwestern Mad und Ru in ein faszinierendes Abenteuer mitten im tropischen Regenwald zu stürzen!

Der Sprachstil wird den jungen Lesern im Alter von 11 Jahren gerecht, da die Geschichte flüssig und leicht verständlich geschrieben ist. Zudem wurde sie in 20 Kapitel untergliedert. Dabei wird die Erzählperspektive aus Sicht von Mad geschildert und wirkt in ihrer Art sehr lebendig. Man hat das Gefühl sich mitten drinne zu befinden als nur am Rande zu stehen und zu zuschauen.

Die Charaktere sind liebevoll beschrieben und wirken sehr authentisch, vor allem haben sie alle ihre Stärken und ihre Schwächen. Mad (Madeline) und Ru (Ruby) sind die Töchter des weltbekannten Bird Guy, Mr. Wade, einem Vogelforscher, der gerade mitten im Dschungel für ein Luxus-Spa an einem geheimen Auftrag arbeitet. Ein bodenständiger Mann, der seine Kinder über alles liebt und seine Fähigkeiten, was das Beobachten von Vögeln und Spuren betrifft an sie weitergegeben hat. Mad, die größere der beiden Töchter ist zwölf Jahre alt und scheint immer ein wenig im Schatten ihrer kleinen Schwester Ru zu stehen. Ru ist neun Jahre alt und ein aufgewecktes quirliges Wesen, welches nicht still sitzen kann. Sie scheint sich vor nichts zu fürchten und ist eine Meisterin im Geheimcode knacken. Wohin gegen Mad immer ein wenig zögert… aber sich dafür liebevoll um Ru kümmert und nicht ohne sie sein kann. Die Mutter erscheint mir im Vergleich zu den anderen Charakteren ein wenig blass und wirkt teils übertrieben bekümmert um ihre Töchter.
Sehr erwachsen hingegen kam mir Kyle vor, der Junge mit den goldenen Augen und seinem geheimnisvollen Wesen. Trotz seiner erst 14 Jahre, bewahrt er immer einen kühlen Kopf und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Auch seine Großeltern, Mrs. Und Mr. Villalobos wirken sehr geheimnisvoll.

Mr. Wade arbeitet bereits seit einem halben Jahr für ein Luxus-Spa namens „La Lava“. Das „La Lava“ ist ein paradiesischer Ort inmitten des Regenwaldes, mit einem grauenhaftem Geheimnis. Mr. Wade soll einen als ausgestorben erklärten Vogel aufspüren, oder seiner Familie passieren schreckliche Dinge. Er schreibt einen mysteriösen Brief, mit verschlüsselter Nachricht an seine Töchter, aber diese kommen leider erst zu spät hinter den darin versteckten Geheimcode und befinden sich bereits auf der Reise zu ihrem Dad. Als sie dann nach langer Zeit endlich auf ihn treffen, ist er kaum wiederzuerkennen. Er wirkt abweisend und total verwirrt, als wäre er verrückt geworden. Wenig später fängt auch ihre Mutter an, sich nach ihren Yogastunden total pläm pläm aufzuführen und die Kinder vermuten, dass das „La Lava“ etwas damit zu tun hat. Dank dem Drang der neugierigen kleinen Ru und ihrem festen Glauben an Geheimcodes, Sagen und dass ihr Vater keinesfalls verrückt geworden ist, begeben die Mädchen sich gemeinsam mit Kyle auf ein fantastisches Abenteuer um den Dingen auf den Grund zu gehen…

Eine wirklich spannende Geschichte verstrickt mit magischen Elementen und dem nötigen Humor. Nicht zu verachten der Funken Wahrheit, der eine skrupellose Realität darstellt.

Ich möchte nicht zu viel verraten, da der ganze Zauber sonst genommen wäre…

Der Titel „Paradiesvoll & Geheimnisgrün“ passt jedoch perfekt zur Geschichte und auch die Covergestaltung ist gelungen. In der Form von Vogelfedern, sowie auch den Farben des Regenwaldes in Grün-, Blau- und Gelbtönen mit Freiraum zur Interpretation, sich aber in der Geschichte reflektierend wieder zu finden.


Fazit:

Ein spannendes, faszinierendes Abenteuer inmitten des tropischen Regenwaldes mit einem magischen Zauber und skrupelloser Realität! Ein wahrhaftig gelungenes Kinder- und Jugendbuch!



Vielen lieben Dank an den Chicken House Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

Montag, 8. April 2013

[REZENSION] "BETA" von Rachel Cohn

Autorin: Rachel Cohn
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: cbt (Februar 2013)
Genre: Jugendbuch / Dystopie / Science-Fiction
Originaltitel: BETA
deutscher Titel: BETA
vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 13 Jahren
ISBN-10: 3570161641
ISBN-13: 978-3570161647
Preis: 17,99 €

Teil einer Reihe? Ja, 1. Teil
(Annex #1)

www.cbt-jugendbuch.de




Inhaltsangabe: (Quelle: Klappentext)

Sei perfekt.
Oder dich erwartet ein Schicksal, schlimmer als der Tod.

Elysia ist ein Klon. Sie dient den Menschen, ohne zu fragen. Sie hat keine eigenen Bedürfnisse. Sie hat keine Gefühle. Doch die Realität sieht anders aus: Elysia hat Gefühle. Sie ist neugierig. Sie will alles erleben. Auch die Liebe. In Ihrer Welt bedeutet das für einen Klon den Tod. Es sei denn, sie kann aus dem Paradies fleihen...

Romantisch, paradiesisch und verstörend - BETA


Meine Meinung:


„BETA“ von Rachel Cohn ist der erste Band einer neuen dystopischen Jugendbuch-Reihe. Die Autorin beschreibt auf eine charmant schockierende Art und Weise eine Welt in der die Thematik „Klonen“ und „Drogen“ zum Alltag gehören und appelliert dabei an den Verstand des Lesers die schweren Folgen nicht außer Acht zu lassen.

Der Schreibstil ist einfach und leicht verständlich, fast schon wirken manche Dialoge eher kindlich, da sie so abgehackt klingen. Was meiner Meinung nach aber dennoch wiederum gut zur Geschichte passt, da diese aus Sicht der Protagonistin Elysia, ein geklonter Teenager in der Ich-Form erzählt wird.

Den Beginn der Geschichte finde ich gut gewählt, da man gemeinsam mit Elysia, die gerade erst frisch geklont wurde die Welt um einen herum entdeckt. Gemeinsam mit ihr begeben wir uns auf Entdeckungsreise, erlernen neue menschliche Reaktionen und müssen Erfahrungen sammeln im Umgang mit Menschen und anderen Klonen. Demnach wird nicht nur unsere Protagonistin ihrer Welt ein Stück näher gebracht, sondern auch wir als Leser erhalten immer tiefere Einblicke. Die Beschreibungen der Umgebung, sowie das Leben auf der Insel sind sehr detailliert, weshalb es sich an einigen Stellen ein wenig in die Länge zieht und teils einen etwas langweiligen Eindruck hinterlassen kann, andererseits sind manche bildhaften Beschreibungen auch wieder sehr von Vorteil um sich ein besseres Bildnis zu schaffen.

Zudem erfahren wir die Unterschiede zwischen den einzelnen Klonen, ihren persönlichen Markierungen und zu welchen Zwecken sie eingesetzt werden.

Diesbezüglich ist auch die Covergestaltung sehr erwähnenswert, da das Mädchen auf dem Cover mit ihren fuchsia farbenen Augen und dem Schwertlilien-Tattoo genau die Beschreibungen von Elysia reflektiert und der Titel „BETA“ ihr Dasein als Teen-Beta-(Version) beschreibt.

Die Charaktere der Geschichte konnten mich leider nicht so wirklich überzeugen. Sie wirken auf mich noch nicht ausgereift genug und sind mir persönlich zu oberflächlich. Elysia ist ein 16-jähriger Teenager-Klon, deren Aufgabe es ist, die Menschen in ihrer Umgebung glücklich zu machen. Als Klon sollte sie keine Gefühle kennen und auch keinerlei Erinnerungen an die Zeit ihrer First besitzen, aber genau dies tut Elysia. Zu Beginn ist sie unterwürfig und tut was man von ihr erwartet, aber nach und nach entwickelt sie Bedürfnisse und Wünsche genauso zu sein, wie normale Teenager. Sie möchte ihre „bei Klonen nicht erwünschte Gefühle“ nicht unterdrücken, sondern diese zeigen dürfen und entwickelt Kampfgeist. Die Teenager sind mir eher unsympathisch, sie wissen nichts, aber auch so gar nichts in ihrem Leben zu schätzen und sind versucht durch die Droge „Raxia“ ihr Glücksgefühl bis ins unermessliche zu steigern. Das Leben der Erwachsenen scheint sich einzig und allein um Wohlstand und Ansehen zu drehen, dessen dem Leben auf der Insel entspricht. Demnach auch die Erschaffung der Klone als Recyclingtrend um Arbeitskräfte zu schaffen, um sich ja nicht die Finger schmutzig zu machen und das Leben auf der Insel im Paradies genießen zu können. Den wenigen Nebencharakteren, die sehr interessant hätten werden können (oder mich zumindest ein wenig gereizt haben), wurde dagegen leider zu wenig Beachtung geschenkt oder sie sind zu schnell von der Bildfläche verschwunden.

Aber worum geht es eigentlich? Das Leben auf der kleinen Insel Demesne scheint das reinste Paradies zu sein. Die Luft wurde mit extra Sauerstoff angereichert, so dass ein Wohlbefinden sich in einem breit macht und man zum Arbeiten Klone erschaffen hat, die den Schönen und Reichen (Demesne ist voll davon) dienen und jeglichen Wunsch von den Augen ablesen. Klone besitzen keine eigene Meinung und haben keine Gefühle. Ansonsten sind sie defekt, was schwerwiegende Folgen hat. Der neueste Trend sind Teen-Betas. Elysia, ist eine von ihnen – ein ganz neues Modell. Aber irgendetwas stimmt nicht mir ihr, denn sie entwickelt Gefühle und besitzt Erinnerungen, die aus der Zeit ihrer First stammen müssen. Nach und nach ergreift sie der Kampfgeist und sie ist bereit für ihre Freiheit zu kämpfen…

Die Grundidee über das Klonen und die Entwicklung von Elysia, wie sie nach und nach immer menschlicher wird, finde ich an für sich sehr interessant, allerdings hat es mir zu Beginn der Geschichte an Spannung gefehlt, diese sich nur mühsam aufbaut und zum Ende des ersten Bandes  etwas zu schnell voran getrieben wurde. Und dann natürlich am besten Punkt mit einem fiesen Cliffhanger enden musste.

Ich kann nur sagen, dass ich hoffe dass die Folgebände nicht auch so langsam in die Gänge kommen, sondern gleich spannungsgeladener weiterverlaufen und die Charaktere ein wenig mehr Tiefgang erhalten. Zumindest würde ich mir dies für eine lesenswerte Fortsetzung wünschen!


Fazit:

Grandiose Idee mit kleinen Startschwierigkeiten, ausbaufähigen Charakteren und drohendem Zeigefinger der Autorin, die auf eine charmant schockierende Art und Weise an den Leser appelliert.





Buchtrailer:




Vielen lieben Dank an LovelyBooks und den cbt Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar! (Leserunde)

14 Tage Lesewahnsinn bei LovelyBooks



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