Freitag, 21. Juni 2013

[Blogtour] Ankündigung "Der Tintenschnüffler und die Weltenweber" von Iris Deitermann



Ein fröhlich tintenblaues Hallo an ALLE!

Ganz besonders aber an die jüngeren Leser unter euch...

Heute darf ich euch etwas ganz Wundervolles ankündigen und möchte euch einladen gemeinsam mit der beliebten Kinderbuchautorin Iris Deitermann, vier weiteren Bloggerinnen und mir auf eine fantastische Reise zu gehen...

Und zwar führt die Reise uns in eine Welt, die ihr so noch nicht kennengelernt habt...

Also kommt und begebt euch gemeinsam mit uns nach Welwenia!

In "Der Tintenschnüffler und die Weltenweber" erzählt die Autorin Iris Deitermann nicht nur eine fantastische Geschichte; sie gibt ihren Lesern gleichzeitig auf liebevolle Weise wertvolle Lebensweisheiten mit auf den Weg, diese kindgerecht verpackt wurden und auf den ein oder anderen sogar schon eine faszinierende Art von Motivation ausgeübt haben.Ein Buch voller Ideenreichtum und schnuffiger Charaktere, das nicht nur für Kinder sondern für alle Leser, die im Herzen jung geblieben sind hervorragen geeignet ist!



Inhaltsangabe: (Quelle: Klappentext)

Mit allem haben die vier Freunde Tabea, Katie, Simon und Michael gerechnet, nur nicht mit einem winzigen blauen Wesen namens Tintonius. eben noch auf einem Campingausflug, befinden sie sich plötzlich mitten in Welwenia, dem Reich der Weltenweber, die vor einem scheinbar unlösbaren Problem stehen und dringend ihre Hilfe benötigen. Zusammen mit Tintonius brechen die vier zu einer abenteuerlichen Reise auf, die sie quer durch das wundersame Land führt. Schnell finden sie heraus, dass viel mehr hinter all den Dingen steckt, die sie täglich in ihrer Umwelt sehen und erleben. Erst durch ihre neuen Freunde erfahren sie, wohin die Pusteblumensamen fliegen, wer sich um die Bäume kümmert, warum Kornblumen eigentlich blau sind und wieso immer ihre Socken verschwinden.

"Ein wunderbares Abenteuer, lehrreich und amüsant zugleich, über die Wahrnehmung unserer Umwelt, über Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Anderstartigkeit und über Toleranz."


Mich persönlich konnte die Autorin sofort mit ihrer Geschichte verzaubern!

HIER könnt ihr gerne meine REZENSION zu dem Buch nachlesen...


Die Blogtour findet vom 05.07.2013 bis 16.07.2013 auf folgenden Blogs in chronologischer Reihenfolge statt:



09.07. "Elchi's World of Books" (bei mir)
13.07. "Büchereckerl"
15.07. "Iris Deitermann"

Ich freue mich sehr Teil dieser wundervollen Blogtour sein zu dürfen und euch noch einmal herzlichst mit auf eine fantastische Reise einladen zu können. Selbstverständlich wird es auch ein paar tolle Aufgaben für Klein und Groß zu lösen geben und ihr habt die Chance auf ganz wunderbare Überraschungen! Soviel darf ich euch schon einmal verraten : )

Im Anschluß dieser Blogtour wird sich die Weltenweber-Jury zusammensetzten um gemeinsam die glücklichen Gewinner zu ermitteln! Unter denjenigen Teilnehmern, die ALLE Aufgaben gelöst haben, werden dann einzelne Tagesgewinner und ein Hauptgewinner gekürt.

Eure Beiträge zu den einzelnen Aufgaben schickt ihr dafür bitte bis einschließlich zum 22.07.2013 / 23.59 Uhr an Iris Deitermann - I.Deitermann@gmx.net -


So, nun heißt es nur noch den 05.07.2013 abzuwarten, denn an diesem Tag wird die Tour eröffnen!

Dienstag, 18. Juni 2013

[REZENSION] "Frettnapf" von Murmel Clausen


Autor: Murmel Clausen
Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (April 2013)
Genre: Roman
Originaltitel: Frettnapf
ISBN-10: 3453410173
ISBN-13: 978-3453410176
Preis: € 8,99 [D] / € 9,30 [A]

Teil einer Reihe? Ja, 2. Teil
(Frettchen #2)


www.henye.de





Inhaltsangabe: (Quelle: Verlagsseite)

Totstellen ist auch keine Lösung - Frettchen, die Zweite

Mit der mittelhochschwangeren Jessi an seiner Seite realisiert Jens Fischer, dass er in seinem Leben doch etwas mehr verändern muss als nur den Mitbewohner. Ärgerlich, dass er das erst begreift, als Jessi mit gepackten Koffern vor ihm steht, um für ein paar Tage zu ihrer Trauzeugin zu ziehen. Jens schiebt Panik: Will sie ihn verlassen? Verzweifelt versucht er, eine Basis für seine zukünftige Familie aufzubauen, doch sein Scheitern ist programmiert.


Meine Meinung:

„Frettnapf“ von Murmel Clausen ist ein chaotischer Roman voller Humor und Ironie über die Zukunftsängste eines werdenden Vaters; zudem der zweite Band der Frettchen-Serie.

Ich muss dazu sagen, dass ich den ersten Band nicht kenne, man das Buch jedoch auch so lesen kann, sich jedoch u.a. an den ein oder anderen Stellen wundert, da man die Pointe womöglich nicht versteht, da es doch viel Bezug auf die Vorgeschichte nimmt. Allerdings wird dies zum Glück wieder ein wenig gemildert, da an vielen Stellen nochmal ein kleiner Rückblick auf vorherige Geschehnisse gegeben wird, sodass man dem Handlungsverlauf mit ein wenig Geschick doch folgen kann um die Szenen richtig zu interpretieren. Zumindest sind keine Fragen offen geblieben und haben sich nach und nach durch sich selbst erklärt.

Der Schreibstil des Autors ist einmalig - locker flockig und mit einer gewaltigen Portion Ironie versehen, bringt er die Leser zum Lachen. Die Erzählperspektive wird dabei in Ich-Form aus der Sicht des Hauptprotagonisten Jens Fischer wiedergegeben.

Jens ist ein chaotischer Kauz. Mit seinen fast 40 Jahren läuft er immer noch ziemlich planlos durchs Leben und weiß nicht so wirklich was er will. Er will arbeiten, ja, aber dann will er jedoch dieses nicht und jenes nicht. Er hat seine Jobs als Promoter auf Messen satt, vermasselt jedoch seine große Chance bei einem Radiosender als Moderator arbeiten zu können. Eine Eigenschaft die mir bei ihm tierisch auf den Nerv ging, ist, dass er sich und seine Fähigkeiten immer selbst untern Tisch stellt und dabei zu oft in Selbstmitleid zerfließt. Ich stellte mir oft die Frage „Ist Jens wirklich so verpeilt oder stellt er sich manchmal nur so blöd?“ Demnach wirkt er im gesamten gesehen sehr unreif und wie ein großes Kind. Auch frage ich mich, wie Jessi, seine Freundin, die übrigens ein Kind erwartet (jedoch nicht von ihm – was bereits im ersten Band zur Rede kam) nur mit ihm zusammen sein kann, da sie scheinbar doch genau zu wissen scheint, was ihre Ziele sind. Klar, dass diese gerade auch durch die Schwangerschaft oftmals zickig und pampig reagiert und erst einmal eine kleine Auszeit braucht um wieder runter zu kommen. Tja und Jens‘ Kumpels Sven und Hondo… nunja, sind nicht unbedingt besser als Jens und auch ein wenig verpeilt. Sven züchtet Frettchen und diese Frettchen, bzw. eines davon ist Jens wohl gemerkt nicht gut in Erinnerung, warum müsst ihr jedoch selbst herausfinden. Und Hondo scheint ein totaler Möchtegern zu sein, der je nach der Frau, die er gerade verehrt mal die Religion wechselt.

Der Titel „Frettnapf“ passt hervorragend zur Geschichte, denn Jens tritt wirklich so gut wie in jeden Fettnapf und damit nicht genug läuft es auch gerade wieder auf das wohlbesagte Frettchen hinaus, dieses bereits im ersten Band „Frettsack“ (der Titel ist auch von großer Bedeutung!) eine wichtige Rolle spielt! Das Cover sticht einem durch das grelle Gelb sofort ins Auge, darauf abgebildet ist ein Frettchen in eine Schüssel und reflektiert auch sehr schön das Ende der Geschichte.

Kurze Zusammenfassung:
Die hochschwangere Jessi braucht eine Auszeit und Jens versteht natürlich mal wieder alles falsch. Er gerät in Grübeleien Jessi könne der Ansicht sein, dass er vielleicht doch der Falsche ist und wirklich nicht in der Lage eine kleine Familie zu ernähren und sie über kurz oder lang ganz verlassen. Daraufhin verstrickt er sich selbst in Komplikationen, die so gar nicht vorhanden waren. So richtig arbeiten steht für Jens eigentlich vollkommen außer Frage, daher wendet er sich an seine Freunde um Rat zu suchen… Diese raten ihm zunächst, da Jessi die gemeinsame Wohnung derzeit für sich beansprucht, dass Jens solange wieder zu seinen Eltern ziehen könnte. Aber auch dort hält er es nicht lange aus und macht zudem ungewollt noch eine Entdeckung, die ihn zunächst total schockiert, kurz darauf zieht er dann in die Wohnung eines Freundes mit ein und das Chaos nimmt immer mehr seinen Lauf…


Fazit:

„Frettnapf“ ist ein chaotischer Roman voller Humor und Ironie über die Zukunftsängste eines werdenden Vaters, der mit fast 40 immer noch nicht richtig in seinem Leben angekommen ist. Sprachlich top, Charaktere dagegen auf Dauer sehr anstrengend. Aber wer auf solch chaotisch, verpeilte Typen steht wird sicherlich seinen Spaß an dem Buch haben, vor allem wenn Teil 1 ("Frettsack") bekannt sein sollte (was er in meinem Fall leider nicht war)!




Vielen lieben Dank an LovelyBooks und Murmel Clausen für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!
(Leserunde)


Dienstag, 11. Juni 2013

REZENSION "Das Labyrinth erwacht" von Rainer Wekwerth


Autor: Rainer Wekwerth
Gebundene Ausgabe: 407 Seiten
Verlag: Arena (Januar 2013)
Genre: Jugendbuch / Thriller
Originaltitel: Das Labyrinth erwacht
vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
ISBN-10: 3401067885
ISBN-13: 978-3401067889
Preis: 16,99 € [D]

Teil einer Reihe? Ja, 1. Teil
(Das Labyrinth #1)

http://www.arena-verlag.de/




Inhaltsangabe: (Quelle: Verlagsseite)

Das Labyrinth. Es denkt. Es ist bösartig.
Sieben Jugendliche werden durch Raum und Zeit versetzt.
Sie wissen nicht mehr, wer sie einmal waren.
Aber das Labyrinth kennt sie.
Jagt sie.
Es gibt nur eine einzige Botschaft an jeden von ihnen:
Du hast zweiundsiebzig Stunden Zeit das nächste Tor zu erreichen oder du stirbst.
Problem Nummer Eins, es gibt nur sechs Tore.
Problem Nummer Zwei, ihr seid nicht allein.
Ein Mystery-Thriller der Extraklasse: wekwerth-labyrinth.de



Meine Meinung:

„Das Labyrinth erwacht“ von Rainer Wekwerth ist ein spannungsgeladener Thriller für Jugendliche, der nicht nur mit den typischen Thriller-Elementen aufwartet, sondern zudem mit einem Hauch von Fantasy und Dystopie verwoben ist und den Leser in eine völlig eigene Welt des Labyrinths gefangen nimmt.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und die Beschreibungen der fremden vom Autor eigens kreierten Welt sind auf den Punkt getroffen, so dass wir uns ohne detailverliebter Überflutung ein eigenes Bild davon machen können. Die Erzählperspektive wird aus Sicht eines allwissenden Erzählers wiedergegeben, wodurch wir als Leser die Ängste, Gefühle und Überbleibsel der Erinnerungen jedes einzelnen Charakters  hautnah miterleben. Es hat den Anschein als befinden wir uns mitten unter den 7 Jugendlichen direkt mit am Schauplatz selbst.

Auch die Beschreibung der Charaktere ist hervorragend gewählt, da diese unterschiedlicher nicht sein könnten und jeder von ihnen seine Stärken und Schwächen besitzt.  Ein buntgemischter Haufen an Persönlichkeiten, die sich für einen Kampf ums Überleben zusammen schließen müssen, wobei gewisse Spannungen und Reibungen untereinander vorprogrammiert sind und der Geschichte zudem eine extra Portion an Spannung verleihen. Die Palette der verschiedenen Facetten reicht dabei von hilfsbereit, stark und kämpferisch, über skrupellos, hinterlistig und egoistisch bis zu schüchtern, ängstlich und zurückhaltend. Ein wahres Meisterwerk an Emotionen!

Ich möchte euch lieber nicht zu viel über die einzelnen Charaktere verraten, da ihr sie am besten einfach selbst erlebt. Denn gerade diese spezielle Mischung aus Zusammenhalt, Kampfeslust, Intrigen und die aufkeimende Liebe treiben die Spannung stets voran.

Aber worum geht es in dem Buch?
Sieben Jugendliche, die unterschiedlicher nicht sein könnten wachen ohne Erinnerungen in einer völlig fremden Welt auf. Den einzigen Hinweis den sie erhalten, ist ein Zettel mit der Botschaft, dass sie sich im Labyrinth befinden und sechs verschiedene Welten durchlaufen müssen um wieder hinaus zu finden. Aber dies ist nicht alles, denn am Ende jeder Welt stehen Portale, durch diese man in die nächste Welt gelangt – klingt einfach (???), ist es aber nicht, denn in jeder Welt gibt es ein Portal weniger als Personen und somit muss immer einer zurückbleiben. Zudem kommen aber noch die lauernden Bedrohungen und angsteinflößenden Kreaturen der jeweiligen Welten hinzu, die die Jugendlichen jagen.

Sehr gelungen finde ich es auch, dass die Geschichte erst gar keine Einleitung besitzt, sondern der Autor uns ebenfalls wie die Jugendlichen mitten ins Geschehen wirft und wir nach und nach alles erkunden müssen, ohne jegliche Vorkenntnisse oder Erinnerungen zu besitzen. Aber auch das Ende des ersten Bandes, da es sich hierbei um eine Trilogie handelt, ist hervorragend gewählt und kommt ohne fiesen Cliffhanger aus, was man an dieser Stelle wohl eher erwartet hätte.

Aber auch die Covergestaltung ist erwähnenswert und gut durchdacht. Es zeigt einer Wabe ähnliches Gebilde, welches das Labyrinth mit seinen verschiedenen Welten darstellt auf einem feuerroten Hintergrund, der einen sofort in Alarmbereitschaft wiegt, dass dort Gefahren herrschen. Bei genauerem Hinsehen kann man auch die kleinen Personen erkennen, diese die Welten durchlaufen müssen. Auch der Titel „Das Labyrinth erwacht“ ist meiner Meinung nach perfekt getroffen, da ja alles sozusagen im Labyrinth zum Leben erwacht und die Abenteuer dort beginnen. Der Titel hebt sich durch die weißgraue Schrift auch wunderbar von dem Hintergrund ab und sticht sofort ins Auge. Dabei wurde die Grafik direkt auf den Buchdeckel gedruckt und besitzt kein extra Schutzumschlag.


Fazit:

Ein Lesegenuss der Extraklasse! Thriller-Elemente verwoben mit Elementen aus den Bereichen Fantasy und Dystopie fesseln den Leser an die Geschichte und nehmen ihn im Bann des Labyrinths gefangen! Spannung pur mit authentischen Charakteren und reich an Emotionen! Top-Leseempfehlung!!!




Lieber Rainer, vielen lieben Dank für das bereitgestellte Rezensionsexemplar und die liebe Signatur!

Montag, 3. Juni 2013

REZENSION "Wie der Vater so der Tod" von Tracy Bilen


Autorin: Tracy Bilen
Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: ivi (April 2013)
Genre: Jugendbuch / Thriller
Originaltitel: What She Left Behind
deutscher Titel: Wie der Vater so der Tod
vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
ISBN-10: 3492702821
ISBN-13: 978-3492702829
Preis: € 14,99 [D] / € 15,50 [A]

Teil einer Reihe? Nein

www.lesen-was-ich-will.de




Inhaltsangabe: (Quelle: Verlagsseite)

Sie liebt ihn. Sie fürchtet ihn. Sie darf nicht vor ihm fliehen.
Verzweifelt wartet die 16-jährige Sara am vereinbarten Treffpunkt auf ihre Mutter. Es sollte der Start in ein neues Leben werden, weit weg von ihrem gewalttätigen Vater, der seit dem Selbstmord ihres Bruders mehr und mehr den Bezug zur Realität verliert. Aber Sara wartet vergebens – ihre Mutter taucht nicht auf. Zu gerne würde sie ihrem Vater glauben, der behauptet, sie musste überraschend geschäftlich verreisen. Doch Sara ahnt, dass die Wahrheit anders aussieht. Sie beschleicht der schreckliche Verdacht, dass ihr Vater mit dem Verschwinden ihrer Mutter etwas zu tun haben könnte. Die neue Liebe zu ihrem Mitschüler Alex gibt ihr die Kraft, sich der Realität zu stellen. Doch ihre Ermittlungen bringen sie in Lebensgefahr ... 


Meine Meinung:

„Wie der Vater so der Tod“ von Tracy Bilen ist ein spannender Thriller aus dem Jugendbuchbereich, dessen bedrohliche Atmosphäre auf den Leser überspringt.

Sara und ihre Mutter leben in ständiger Angst vor ihrem Vater. Dieser, ein Ex-Polizist ist seit einem Vorfall und dem Umzug in die Kleinstadt nicht mehr derselbe. Sara ist stets bemüht es ihm Recht zu machen und sich seinen Wünschen zu fügen. Ihr verstorbener Bruder Matt, hat die Ansichten seines Vaters nicht geteilt und dem ständigem Druck nicht standgehalten, weshalb er sich umgebracht hat. Daher planen Sara und ihre Mutter die Flucht in ein neues Leben, jedoch kommt alles anders als geplant und Sara durchlebt eine furchtbare Situation, die schwer an die Substanz geht…

Der Schreibstil ist einfach und leicht verständlich, dabei jedoch gleichzeitig sehr ausdrucksstark. Durch die stets wiederkehrenden Gedanken („Wo ist Mum? Ist Mum tot? Warum hat sie mich nicht abgeholt?“) der Protagonistin Sara und den relativ kurzen Sätzen, baut sich zudem durch unvorhersehbare Ereignisse eine ungeheure Spannung auf und wir fürchten und leiden gemeinsam mit Sara mit, was in der nächsten Sekunde passieren wird. Die Erzählweise wird dabei aus der Ich-Perspektive (aus Saras Sicht) geschildert und gibt unmittelbar ihre Gefühle und Gedanken wieder.

Man sollte meinen, dass die Geschichte bei dem schnell voran schreitenden Rhythmus an Spannung verliert, was sie jedoch nicht tut. Die Autorin hat durch gekonnt eingefädelte Ideen und eine sich anbahnende Liebesgeschichte es geschafft eine Grundspannung bis zum Ende der Geschichte durch zu halten. Einzig und allein das Ende konnten mich nicht so ganz überzeugen – hier hätte ich mir ein wenig mehr Drama gewünscht und noch ein klein wenig mehr Tiefe hinein gebracht; es bestand dagegen nur aus spannungsgeladener Action.

Die Charaktere hingegen sind sehr vielseitig gezeichnet und weisen individuell ihre Stärken und Schwächen auf.
Sara, die Hauptprotagonistin ist ein liebes, schüchternes Mädchen, stets bemüht es allen um sich herum Recht zu machen und wächst im Laufe der Geschichte über ihre Ängste hinaus.
Matt ihr verstobener Bruder, scheint zu Beginn in den Erzählungen ein wenig geheimnisvoll, bis zum Ende hin auch seine Persönlichkeit erklärt wird.
Saras Vater, ein Ex-Polizist, hat sich von einem lieben, gutmütigen Mann nach einem Vorfall schwer verändert. Er wirkt meistens abwesend und rastet bei jeder Kleinigkeit total aus, zudem ist er extrem penibel und wird leider gleich handgreiflich.
Zach, Saras bester Freund, ist stets für sie da – ein toller Typ.
Alex ist ein klein wenig der Bad Boy in der Geschichte und wirkt zugleich ganz bezaubernd, da auch er sich wirkliche Sorgen um Sara macht und ihr nach und nach den Kopf verdreht.

Auch das Cover ist wunderbar gestaltet und ist eine wunderschöne Metapher zu dem, was die Geschichte ausdrücken möchte. Zu sehen ist ein zierliches, zerbrechlich wirkendes, junges Mädchen in gebeugter Haltung auf einem ausgetrockneten Boden, der vollkommen ausgedörrt ist. Farblich eher in tristen Farben gehalten von denen die gelben Blumen herausstechen.


Fazit:

„Wie der Vater so der Tod“ ist ein spannender Jugend-Thriller mit eindrucksvollen Emotionen, dessen bedrohliche Atmosphäre auf den Leser übergeht und einem einen Schauer über den Rücken jagt.




Vielen lieben Dank an Lovelybooks und den ivi Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!
(Leserunde)