Ein Origami-Schwan für "Die Seiten der Welt"

Elchi | Dienstag, 21. Oktober 2014 | 3 Kommentare
Hallo ihr Lieben,

ich bin zwar eine kleine Bastelmaus, aber in Origami habe ich mich bisher noch nicht versucht... Naja, irgendwann ist bekanntlich ja immer das erste Mal und für ein Gewinnspiel bei "Was liest du?" in Verbindung mit Kai Meyers "Die Seiten der Welt" habe ich mich für einen Origami-Schwan entschieden.


Warum der Schwan?

Weil er mit Leichtigkeit in die Luft steigen kann und die Welt aus einer anderen Perspektive sieht, dabei ist er frei und kann sich völlig fallen lassen. Bücher öffnen mir dabei die augen, die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen und wenn sie mich fesseln kann auch ich mich völlig in der Geschichte fallen lassen!
Ebenso ist der Schwan ein stets stolzes Tier und strahlt einen geheimnisvollen Glanz aus. Dies tu ich zwar nicht, aber auch ich lasse mich nicht brechen, denn gerade aktuell, wo die Zeiten bei mir ja nicht sonderlich rosig sind und die ganze Sache mit der bevorstehenden Nierentransplantation einfach nur nervenaufreiben ist und ich an manchen Tagen mich vor einem tiefen schwarzen Loch befinde, kämpfe ich dagegen an mich nicht von ihm verschlingen zu lassen!


Hier ist also mein aller erster Origami-Schwan:

Er besteht aus crème-farbenem Papier mit goldenen Elementen!


Warum sind mir Buchhandlungen wichtig?

Buchhandlungen sind mir wichtig, da sie ein Ort der Fantasie sind, ein Treffpunkt für Bücherfreunde und zum Austausch unter Lesern dienen. Eine Buchhandlung verzaubert mich! Die Bücher flüstern mir zu und verraten mir ihre Geheimnisse! Sie wollen gelesen werden und ihre Inhalte mit mir teilen! Auch entdecke ich beim Stöbern in Buchhandlungen immer wieder neue Bücher, auf die ich so womöglich nie gestoßen wäre.

Buchhandlungen sind ein Ort der Magie!


Love 'n Kisses
Hugs
Elchi

[REZENSION] "Zersplittert" von Teri Terry

Elchi | Montag, 20. Oktober 2014 | Kommentieren
Autorin: Teri Terry
Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: Coppenrath (Januar 2014)
Genre: Jugendbuch / Dystopie
Originaltitel: Fractured
deutscher Titel: Zersplittert
vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
ISBN-10: 3649611848
ISBN-13: 978-3649611844
Preis: € 17,95 [D] / € 18,50 [A]
Teil einer Reihe? Ja, 2. Teil
(Slated #2)

http://www.coppenrath.de



Inhaltsangabe:

Durch das Slating sollte Kylas Gedächtnis eigentlich gelöscht sein, doch dank gewisser Ereignisse kommen einzelne Splitter ihrer Erinnerung zurück. Ihre Träume werden deutlicher, doch auch werfen diese neuen Erkenntnisse stets neue Rätsel auf. Ihre Erinnerungslücken zwingen Kyla quasi den Kontakt zu Nico, dem Anführer der Rebellen Gruppe Free UK, der nun auch in die Rolle ihres Lehrers schlüpft zu suchen. Denn er scheint des Rätsels Lösung.  Aber Nico ist auch gefährlich und Kyla auf der Hut. Dennoch gibt Kyla nicht auf – sie möchte um jeden Preis herausfinden, was genau mit ihr passiert ist und wer sie wirklich ist!


Meine Meinung:

„Zersplittert“ von Teri Terry ist der zweite Band der „Gelöscht – Trilogie“ und eine grandiose Fortsetzung, die den Leser dank eines nahtlosen Übergangs immer tiefer in eine düstere Zukunftsvision hineinzieht.

Mitten im Geschehen bleibt natürlich wieder kaum Luft für eine kleine Verschnaufpause, dies entspricht auch wieder dem Schreibstil der Autorin. Trotz leicht verständlicher Sprache werden die Handlungsstränge immer komplexer und die Ereignisse immer rätselhafter. Die Autorin versteht es den Leser durch gekonnte Wendungen zu verwirren, bis nicht mehr klar ist, wer nun wirklich Freund oder Feind ist. So bekommt der Satz „Vertraue niemandem!“ doch gleich eine völlig andere Bedeutung! Dank Kylas Träumen, die kleine Erinnerungsfetzen ihrer Vergangenheit darstellen, wird die Handlung immer wieder ein wenig aufgelockert und Stück für Stück kommt die Wahrheit ans Licht.

Kyla wird von Kapitel zu Kapitel interessanter, denn nun da sie sich an Einzelheiten aus ihrem früheren Leben erinnern kann, kommen auch Erinnerungen aus Kindertagen  ihrer Persönlichkeit als sie Lucy war zum Vorschein. Aber auch diese Erinnerungen werfen neue Fragen auf. Und haben mich bis in Mark erschüttert.

Auch im zweiten Band sollten die Nebencharaktere nicht unerwähnt bleiben, denn sie sind ebenso charakterstark gezeichnet und tragen einen wesentlichen Teil zur Geschichte bei. Besonders Nico alias Mr. Hatten, ein alter Bekannter Kylas über deren Gefühle zu ihm sie sich nicht ganz im Klaren ist. Er wirkt imposant und geheimnisvoll.

Der Spannungslevel dieses Buches ist nach wie vor nervenaufreibend hoch und zieht sich kontinuierlich bis zu einem grandiosen Showdown am Ende des zweiten Bandes und macht neugierig auf den Abschlussband.


Fazit:

Mit „Zersplittert“ ist Teri Terry eine grandiose Fortsetzung der „Gelöscht-Trilogie“ gelungen. Durch perfekt durchdachte Handlungen, Wendungen die neue Rätsel aufwerfen und einem nahtlosen Übergang zu Band 1, zieht sie die Leser immer tiefer in eine düstere Zukunftsvision hinein. Eine absolute Leseempfehlung!!!
 

Vielen lieben Dank an den Coppenrath Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

[BLOGGERAKTION] "Ich bin eine Divinus"

Elchi | Freitag, 17. Oktober 2014 | Kommentieren
Huhu ihr Lieben,

irgendwie habe ich es ja schon immer gewusst, dass ich anders bin, wie alle anderen. Nicht nur, dass die Ärzte mir bereits sagten, ich sei außergewöhnlich *lol* 
Mir wollte sich nur nie so wirklich erschließen was es ist... 
Aber als ich dieses Zeichen sah
sind die Erinnerungen nur so auf mich eingestürzt. 

Denn ich bin eine Divinus! Eine Nachfahrin der griechischen Götter!

Mein Name ist ja auch schon so eine Verbindung, die mich hätte drauf bringen können...
Michèle - Was im Hebräischen so viel bedeutet wie "Wer ist wie Gott?"

Liebe Divinus,
endlich kam ich zur Besinnung und folge eurem Ruf, 
unsere Familie im Kampf gegen die Titanus zu unterstützen! 
 

Wer von euch glaubt auch, dass er von den Göttern abstammt?
Weckt das Symbol verborgene Erinnerungen bei euch? Dann meldet euch, denn die Divinus brauchen noch dringend Verstärkung um den Titanen die Stirn zu bieten und im Kampf nicht zu fallen...

Schreibt bis zum 29.10. einen Blogpost über die Entdeckung eurer göttlichen Abstammung und meldet euch bei einem unserer Trainer!


Unsere Trainer:  Nina von book:blossom 


Durch den Blogpost bist du eine Divinus und nimmst am Gewinnspiel teil!
Zu gewinnen gibt es u.a. folgendes:





Du möchtest noch mehr über die Divinus und Titanus erfahren?
Dann merke dir den 06.11.2014 vor, denn an diesem Tag erscheint "Essenz der Götter" von Martina Riemer bei Impress!

Inhaltsangabe:
Loreen hat nach dem Tod ihrer Eltern alles verloren. Sie wird aus ihrer vertrauten Umgebung gerissen, von ihrem Freund getrennt und in ein Waisenhaus gesteckt. Seitdem lässt das rebellische Mädchen mit den violetten Haaren niemanden mehr an sich heran. Bis sie Menschen begegnet, die so anders sind, wie sie selbst sich schon immer gefühlt hat.

Zu ihnen gehört auch der geheimnisvolle und schweigsame Krieger Slash. Von ihm erfährt sie, dass sie direkt von den Göttern abstammt und eine besondere Gabe hat, welche für einen seit Jahrtausenden geführten Krieg gebraucht wird. Zuerst versucht sie, vor ihrer Bestimmung zu fliehen, doch dann erkennt Loreen, dass sie sich ihrem Schicksal stellen muss. Es könnte nur mittlerweile zu spät dafür sein …

[REZENSION] "Das Meer der Seelen - Nur ein Leben" von Jodi Meadows

Elchi | Montag, 13. Oktober 2014 | 2 Kommentare
Autorin: Jodi Meadows
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (Januar 2013)
Genre: Jugendbuch / Fantasy / Romantik
Originaltitel: Erin Incarnate - The Newsoul Trilogy
deutscher Titel: Das Meer der Seelen - Nur ein Leben
ISBN-10: 3442476011
ISBN-13: 978-3442476015
Preis: € 12,99 [D] / € 13,40 [A]

Teil einer Reihe? Ja, 1. Teil
(Das Meer der Seelen #1) /
(The Newsoul Trilogy #1)

www.goldmann-verlag.de
https://www.facebook.com/goldmannverlag



Inhaltsangabe:

Bis vor 18 Jahren gab es in Heart immer 1 Millionen Seelen, diese nach ihrem Tod stets wiedergeboren wurden. Jedoch am Tage von Anas Geburt war alles anders. Was ist passiert? Eigentlich sollte die Reinkarnation der Seele Ciana stattfinden, stattdessen wurde Ana geboren – eine Neuseele. Dies ist eine Katastrophe und doch eigentlich gar nicht möglich. Die Seelen sind erschüttert und geben Ana an allem die Schuld. Sie grenzen sie von allem aus, selbst ihre eigene Mutter bringt ihr keine Liebe entgegen, stattdessen beschimpft sie sie als „seelenlos“. Doch Ana will unbedingt wissen woher sie kommt und warum sie anders ist…


Meine Meinung:

„Das Meer der Seelen – Nur eine Liebe“ von Jodi Meadows ist ein faszinierender High-Fantasy-Roman, der den Leser in eine völlig neue Welt führt. Eine Welt in der sich jeder kennt, da die Menschen nach ihrem Tod immer wiedergeboren werden. Es ist der erste Teil einer Reihe.

Die Thematik „Seelen“ und „Wiedergeburt“ liest man ja mittlerweile häufiger in Büchern, allerdings hat die Autorin es geschafft dem Leser eine völlig neue eigenständige von ihr kreierte Welt zu präsentieren.  

Der Einstieg in die Geschichte viel mir super leicht, da ich direkt durch den spannenden Prolog ans Buch gefesselt wurde. Diesen Einstieg fand ich sehr gut von der Autorin gewählt, da man sich als Leser so direkt in der Geschichte befindet und die wichtigsten Informationen beisammen hat.

So erfahren wir gleich zu Beginn mehr über das Leben in Heart und über unsere Protagonistin Ana.
Denn Anas Geburt hat alles verändert. Bis vor 18 Jahren gab es in Heart immer 1 Millionen Seelen, diese stets nach ihrem Tod wiedergeboren wurden. Jedoch am Tage von Anas Geburt war alles anders und diese neue fremde Seele bringt alles durcheinander. Die bisher geltenden Wahrheiten werden in Frage gestellt… Normalerweise sollte die Reinkarnation der Seele Ciana stattfinden, stattdessen kam Ana – eine Neuseele. Dies kann doch eigentlich gar nicht möglich sein, oder doch?
Jedenfalls hat Ana es nicht leicht, denn die Seelen treten ihr skeptisch gegenüber und schließen sie von allem aus. Auch ihre Mutter bringt ihr keine Liebe entgegen und bespottet sie immer nur als „Seelenlose, die keine Rechte hat“.

Die Sprache ist einfach und leicht verständlich. Dank der sehr detaillierten Beschreibungen der Umgebung kann man sich die Welt sehr gut vorstellen. Und dadurch, dass die Erzählperspektive aus Sicht der Protagonistin Ana in der Ich-Perspektive und in Vergangenheitsform wiedergegeben wird, habe ich mich direkt mit Ana verbunden gefühlt.

Ana ist einsam und wirkt teils ein wenig unbeholfen und naiv. Sie ist jedem gegenüber misstrauisch, da sie selbst ja keine Akzeptanz entgegengebracht bekommt und ja angebliche keine Gefühle kennt, da sie ja keine Seele besitzt. Aber ist dies wirklich so? Denn im Laufe der Geschichte macht sie eine Wandlung durch und reift durch und durch an Erfahrungen.

Sam ist scheinbar der Einzige, der gleich zu Beginn anders denkt und Ana mit offenen Armen neugierig entgegenkommt. Seine hilfsbereite, freundliche Art trifft bei Ana jedoch gleich erst mal auf pures Mistrauen, da sie einen Hinterhalt vermutet. Aber mit der Zeit kommen die beiden sich näher und werden durch die äußeren Umstände aufs härteste geprüft.

Auch die anderen Charaktere sind gut gewählt, bleiben aber größtenteils im Hintergrund und werden nur durch Nebensätze oder ihre Taten vorheriger Leben erwähnt.

Das Buch regt durchaus zum Nachdenken an. Es lebt von den Gefühlen und Emotionen Anas, ihrer Entwicklung und der Liebesgeschichte, die zwar einen Großteil des Buches einnimmt, aber wunderbar umgesetzt ist und keinesfalls kitschig wirkt.

Wer hier jedoch viel Spannung und Action erwartet, ist leider an der falschen Adresse. Das Buch beginnt zwar mit dem höchstinteressanten Prolog, der einen sofort fesselt, flacht in der Mitte der Geschichte aber wieder ab, nimmt eine Wendungen der Geschehnisse und birgt am Ende die ein oder andere Überraschung. Dank des relativ offenen Endes bleiben einige Fragen unbeantwortet und ich frage mich jetzt schon wie es mit Ana in Band 2 weitergehen wird.


Fazit:

„Das Meer der Seelen – Nur ein Leben“ von Jodi Meadows ist ein faszinierender Auftakt einer High-Fantasy-Reihe, der ohne viel Action dafür mit viel Gefühl und Emotionen zum Nachdenken anregt. Klasse gemacht! Und als leichte Lese-Kost sehr zu empfehlen!

[REZENSION] "Elvancor - Das Land jenseits der Zeit" von Aileen P. Roberts

Elchi | Sonntag, 12. Oktober 2014 | Kommentieren

Autorin: Aileen P. Roberts
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (März 2013)
Genre: Fantasy
Originaltitel: Elvancor - Das Land jenseits der Zeit
ISBN-10: 3442478766
ISBN-13: 978-3442478767
Preis: € 12,99 [D] / € 13,40 [A]

Teil einer Reihe? Ja, 1. Teil
(Elvancor #1)

www.goldmann-verlag.de
https://www.facebook.com/goldmannverlag




Inhaltsangabe:

Die 18-jährige Lena muss Sozialstunden in einem Altenheim ableisten. Dort lernt sie die alte Frau Winter kennen, diese ihr wunderbare Geschichten über einen verborgenen Schatz und ein fernes magisches Land namens Elvancor erzählt. Nach dem Tod von Frau Winter gehen jedoch merkwürdige Dinge vor sich und Lena gerät ins Grübeln ob an den Geschichten der alten Frau nicht doch etwas Wahres dran sein könnte. Und so begibt sie sich gemeinsam mit Ragnar dem Enkel Frau Winters auf die Suche…


Meine Meinung:

„Elvancor – Das Land jenseits der Zeit“ von Aileen P. Roberts ist der erste Teil einer Fantasy-Dilogie, die mich leider nicht so recht überzeugen konnte. 

Allein vom Klappentext her habe ich wesentlich mehr erwartet.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht verständlich. Und die bildlichen Beschreibungen der Autorin sind perfekt. Man kann sich die Landschaft wunderbar vorstellen. Allerdings war es an manchen Stellen für meinen Geschmack ein wenig zu detailreich, wodurch es sich einfach nur unnötig in die Länge zog aber nichts wirklich geschah. 

Auch mit den Charakteren bin ich nicht sonderlich warm geworden. So waren die Hauptprotagonisten doch ziemlich flach gezeichnet und hätten ein wenig mehr Pepp vertragen können. Vor allem Lena, die Hauptprotagonistin ist mir ja ganz suspekt. Wie naiv muss ein Mädel denn sein, um sich so von einem Typen ausnutzen zu lassen?! Sorry, aber diesen Teil konnte ich mal überhaupt nicht nachvollziehen (möchte hierbei nun aber nicht zu viel vornweg nehmen, für alle die es selbst noch lesen möchten). Ragnar hingegen war mir schon wesentlich sympathischer auch wenn er ein wenig sonderbar ist. Aber er birgt doch seine Geheimnisse, die man als Leser aufzudecken vermag, was mich persönlich ein wenig neugierig auf ihn machte. Die Einzige Person, die mich vornweg begeistern konnte, ist Lenas Oma, Gisela. Sie ist eine Oma, wie man sie sich nur wünschen kann und hat der Geschichte ein wenig Schwung verliehen.

Aber an und für sich war die Geschichte ziemlich langweilig und öde, da nichts, aber so wirklich gar nichts Großartiges passiert ist. Man erfährt ein wenig über Lena, die ihre Sozialstunden in einem Altenheim ableistet. Dort kümmert sie sich um Frau Winter, diese ihr viele Geschichten über ein fernes Land namens Elvancor erzählt. Und dann begibt Lena sich gemeinsam mit Ragnar, dem Enkel Frau Winters auf Schatzsuche um den verborgenen Weg nach Elvancor zu finden…  Erst hier fängt die Geschichte an ein klein wenig an Fahrt aufzunehmen und es passieren in paar kleine Dinge, bis sie es schaffen den geheimen Weg und des Rätsels Lösung nach Elvancor zu gelangen. Kaum dort angekommen ist das Buch auch schon vorbei.

Tja, ähm… ja, was soll ich dazu sagen? Da habe ich mich also die ganze Zeit dank der Erzählungen von Frau Winter auf Elvancor gefreut und nun da wir endlich in Elvancor angekommen sind, bleiben wir mit einem offenem Ende zurück und müssen uns damit zufrieden geben wohl erst im zweiten Band die Geheimnisse und Magie dieses Landes in Erfahrung bringen zu dürfen…

Klar bei Dilogien braucht es oft ein wenig Vorlauf für die eigentliche Geschichte, aber fast das ganze Buch, finde ich dann doch einfach zu viel des Guten. Dadurch hat sich die Handlung einfach nur so vor sich hingeschleppt um zum Ende hin in einem Galopp schlagartig zu enden.


Fazit:

„Elvancor – Das Land jenseits der Zeit“ von Aileen P. Roberts ist der erste Teil einer Fantasy-Dilogie, die mich leider nicht so recht überzeugen konnte.  Der Schreibstil lässt sich zwar angenehm lesen, aber die Geschichte zieht sich zu sehr in die Länge um erst einmal auf den Punkt zu kommen.


Vielen lieben Dank an den Goldmann Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

[REZENSION] "Flammenblut - Im Zeichen des Schicksals" von Mina Hepsen

Elchi | Sonntag, 12. Oktober 2014 | Kommentieren
Autorin: Mina Hepsen
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (Januar 2014)
Genre: Jugendbuch / Fantasy
Originaltitel: Fire Blood - Night of Cups
deutscher Titel: Flammenblut - Im Zeichen des Schicksals
ISBN-10: 3442479819
ISBN-13: 978-3442479818
Preis: € 9,99 [D] / € 10,30 [A]

Teil einer Reihe? Ja, 1. Teil
(Flammenblut #1) /
(Fire Blood #1)

www.goldmann- verlag.de
https://www.facebook.com/goldmannverlag



Inhaltsangabe:

Celine ist kein normales Mädchen. Dies wird dem Leser schnell klar, als sie beim Legen ihrer Tarot Karten Visionen erhält, diese sich immer mehr ausprägen. Aufgewachsen in einem Waisenhaus und später von einer grausamen Familie, die sie wie eine Sklavin gehalten haben groß gezogen, ist Celine geflohen. Sie vertraut ganz auf ihre Visionen und lässt sich durch diese leiten. So wird sie direkt in die Arme von Josh Beaumont geleitet…


Meine Meinung:

„Flammenblut – Im Zeichen des Schicksals“  von Mina Hepsen ist ein Fantasy-Roman mit einer leicht komplexen Geschichte, die von Dschinn, Tarot Karten und Visionen erzählt. Es ist der erste Band einer Reihe.

Zum Schreibstil der jungen Autorin gibt es nicht sonderlich viel zu sagen. Die Geschichte lässt sich leicht und flüssig lesen. Hier und da sind die Handlungen ein wenig detaillierter beschrieben aber die Autorin verliert sich nicht durchweg in Details. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive unserer Protagonistin Sarah / Celine. Hierdurch wird eine gewisse Distanz bewahrt, denn wir erfahren nur das, was die Protagonistin über sich Preis geben mag.

Gleich zu Beginn steht ein spannender Prolog. Der Leser erfährt hier bereits etwas über Dschinn, jedoch nur soweit um neugierig zu machen, was einen alles erwartet und man noch nichts zuordnen kann. Dadurch ist der Spannungslevel zu Beginn gleich ein wenig höher angesetzt, was in der Mitte meiner Meinung nach leider doch wieder um einiges abfällt. Dadurch empfand ich es als ein wenig langweilig, da wir als nur die ganzen Lebensumstände von Sarah / Celine erfahren haben, aber kein wirklicher Schwung in die Sache kam.

Zunächst wirkt Sarah / Celine wie ein normales Mädchen, dessen Leben bisher unter keinem guten Stern stand, da sie als Waise in eine schreckliche Familie vermittelt wurde, in dieser sie wie eine Sklavin gehalten wurde. Doch als sie anfängt Tarot Karten zu legen und Visionen zu haben, verändert sich ihr Leben schlagartig und wir erleben eine taffe junge Frau, die ihr Leben selbst in die Hand nimmt. Dennoch bleibt eine gewisse Distanz bewahrt.
 
Auch die weiteren Charaktere sind gut gewählt, wirken distanziert und wahren so ihre Geheimnisse, so dass ihre wahre Identität erst nach und nach ans Licht kommt.

Ab und an nimmt die Handlung mal hier und da kleine Wendungen und wir erleben kleine Spannungsspitzen, weshalb die Autorin es schon geschafft hat, mich am Lesen zu halten. Erst zum Ende des ersten Bandes hin wurde es richtig spannend und die vielen kleinen Geheimnisse wurden offenbart. Aber auch hier bleiben Fragen offen, welche sich wohl erst in den kommenden Bänden klären werden.

Dschinn wurden in letzter Zeit ja des Öfteren in Jugendbüchern thematisiert, doch die Idee diese in unterschiedliche Kategorien und Fähigkeiten einzuordnen und noch dazu Methoden wie man Dschinn bekämpft ist für mich neu und konnte mich insoweit überzeugen. Allerdings hat mich die Jagd auf die Dschinn an diverse Fernsehsendungen, wie „Buffy – Die Vampirjägerin“, „Supernatural“, etc. erinnert.

Allen in allem hat mir die Geschichte gut gefallen, jedoch wurde das vorhandene Potenzial nicht vollständig genutzt und es bleibt noch Luft nach oben.


Fazit:

„Flammenblut – Im Zeichen des Schicksals“ von Mina Hepsen ist ein Fantasy-Roman über Dschinn, Tarot Karten und Visionen, dessen Grundidee großartig ist, jedoch das vorhandene Potenzial nicht vollständig genutzt wurde. Ein klein wenig mehr Spannung tät dem Buch kein Abbruch. Dennoch interessant zu lesen.



 Vielen lieben Dank an den Goldmann Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!