Krimiwoche - "Autorenvorstellung - Emma Bieling"

Elchi | Mittwoch, 15. Juni 2016 |

Huhu ihr Lieben,

im Rahmen der Krimiwoche organisiert und veranstaltet
vom Autor Leif Tewes und der Agentur Mainwunder
darf ich euch heute die super sympathische Emma Bieling vorstellen!

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Emma Bieling


(Foto: Thalia Leipzig)


Emma Bieling arbeitet als freie Autorin und Journalistin für Print-Magazine,
Tagespresse und Buchverlage. Ihre Frauenromane verfasst sie gerne
in Anlehnung an ein grimmsches Märchen und platziert sie auf Rügen oder Sylt,
ihren Lieblingsinseln. Die Kinder-, Jugendbuch- u. Liebesroman-Autorin
genießt die wenige Freizeit im Kreise ihrer pferdenärrischen Familie,
träumt sich gerne ans Meer und liebt es die raue Landschaft der Nordeifel
zu ergründen.

Mit dem Rügen-Krimi "Sonne, Strand und Tod" beweist die Autorin einmal
mehr ihre Vielseitigkeit und zeigt auf, dass ein Krimi durchaus 
Chick Lit-Elemente enthalten und trotzdem spannend sein kann.

(Quelle: Amazon)

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Facebook-Seite der Autorin: Emma Bieling

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Interview mit Emma

Ab wann war dir bewusst, dass du Autorin werden wolltest?
Was hat dich dazu bewegt?

Eigentlich schon sehr frühzeitig, in meiner Schulzeit.
Allerdings bin ich, wie so einige meiner erfolgreichen Kolleginnen und Kollegen,
erst einmal in einen „normalen“ Beruf eingestiegen. Erst viel später,
nach meinem Studienabschluss, führte ich ein Gespräch mit meiner damaligen
Tutorin, die mich dazu ermunterte als Schriftstellerin durchzustarten.
Sie glaubte an mich und mein Können, was mir die nötige Kraft verlieh.
Und sie ist heute sehr stolz auf ihre ehemalige Chaos-Studentin ;))


Gibt es in deinen Büchern Parallelen zu eigenen Erfahrungen,
die dich dazu inspiriert haben?
Bzw. woher nimmst du deine Inspiration?

Ja, die gibt es. Meine Inspiration schöpfe ich aus vielen, oftmals alltäglichen Dingen.
Ich mag es beispielsweise im Café zu sitzen und den Menschen zuzuhören,
sie zu beobachten. Mein Sohn inspiriert mich, durch seine unverblümt offene Art.
Die Pferde auf der Weide, mein Garten, das Meer, fröhliches Kinderlachen – das alles
inspiriert mich. Aber auch mein Job als Journalistin ist inspirativ, weil ich sehr oft über faszinierende Menschen berichten darf, wie aktuell über die TV-Maklerin
Hanka Rackwitz. Menschen wie Hanka, sind einfach wie eine Muse für mich.


Gibt es Autoren, die dir ein Vorbild sind oder dich inspirieren?

Ja, Hera Lind.


Wie kamst du auf die Idee einen Krimi zu schreiben,
nachdem deine anderen Bücher ja Liebesromane sind?

Es war der Versuch der Chick Lit-Schublade zu entfliehen.
Allerdings wurde ein Chick Lit-Krimi daraus.
Ganz so weit konnte ich dann doch nicht entfliehen ;))


Und warum spielen alle deine bisherigen Romane auf den Inseln
Rügen, Föhr und Sylt? Was fasziniert dich daran?

Ich mag das Meer, den Spirit der Inseln, den Sand zwischen meinen Zehen
und die unglaublichen Sonnenuntergänge, die nirgendwo schöner sind,
als an Nord- u. Ostsee.


Wie bist du beim Schreiben von „Sonne, Strand und Tod“ vorgegangen?
Hattest du einen von dir vorgegebenen Aufbau und diesen dann abgearbeitet,
oder hat sich die Geschichte während des Schreibens frei entwickelt? 

Sonne, Strand und Tod ist ebenso chaotisch entstanden, wie all meine Bücher.
Ein grobes Gerüst im Kopf, mehr nicht. Die Geschichte selbst war ein Selbstläufer
und hat sich während des Schreibens quasi von selbst entwickelt.
Ehrlich gesagt, wusste ich bis zur Hälfte des Buches nicht einmal wer der Mörder ist.


Wie sind die Protagonisten entstanden?
Gab es für sie eine Vorlage oder haben sie während des Schreibens
einen freien Willen entwickelt?

Nein, eine Vorlage gab es nicht. Ich habe lediglich die Namen festgelegt
und ihre Bestimmung, wie Vater, Ermittler, Rechtsmediziner, etc.
Die Charaktere haben sich dann während des Schreibens von selbst gestaltet.


Welchen deiner Charaktere würdest du gerne einmal live kennenlernen
und was würdest du am liebsten mit ihm / ihr unternehmen und erleben?

Ich mag Kommissar Schröder, weil er viel Humor und eine engelsgleiche
Geduld besitzt. Unternehmen würde ich aber lieber etwas mit meiner Heldin
Luna Maiwald. Wir teilen eine große Leidenschaft: Hüte.
Da wäre eine Shoppingtour in die besten Hutgeschäfte
dieser Welt gewiss ein großer Spaß.


Was war bei „Sonne, Strand und Tod“ die größte Herausforderung?  

Einen Krimi zu schreiben, der von Chick Lit-Elementen getragen wird,
aber dennoch spannend ist.


Welches ist dein Lieblingszitat oder deine Lieblingsstelle
aus „Sonne, Strand und Tod“?

Luna spitzte ihre Lippen, steckte eine Zigarette dazwischen und nahm
einen kräftigen Zug. „Und Schröder?“
„Ja?“
„Sie haben mir gerade den Urlaub versaut.“
„Tut mir leid, Chefin. Beim nächsten Mal geben wir vorab eine Pressemitteilung
an alle Irren heraus, die mörderischen Absichten auf nach Ihrem Urlaub zu verlegen.“


Was würdest du davon halten, wenn „Sonne, Strand und Tod“
verfilmt werden würde?
Wie sähe deine Wunsch-Besetzung der Hauptcharaktere aus?

Wow, das wäre der Hammer und ich würde mich natürlich darüber freuen.
Und wenn ich dann noch tatsächlich die Hauptcharaktere wählen dürfte,
dann würde ich unbedingt Kyra Sedgwick in der Rolle von Luna Maiwald
sehen wollen, weil sie meiner Kriminalhauptkommissarin am ehesten entspricht
und ebenfalls gerne Hüte trägt. In die Rolle von Kommissar Sandiego würde ich
 George William Bailey wählen, als Kommissar Schröder hätte ich gerne
 Corey Reynolds.

 
Wie dürfen wir uns deinen Arbeitsplatz vorstellen?
Herrscht dort eher das „Kreative Chaos“ oder steht alles an seinem Platz
und ist perfekt durchorganisiert?

Mein Schreibplatz ist nicht perfekt, aber auch nicht chaotisch.
Ich mag es übersichtlich und aufgeräumt.


Kannst du uns schon verraten welche Projekte
für die Zukunft geplant sind? 

Es wird einen neuen Fall für die Ermittlerin Luna Maiwald geben,
der die Leser erneut nach Rügen entführt.
Und es wird einen neuen, gewohnt märchenhaften Liebesroman geben,
sowie zwei weitere Frauenroman-Projekte, die schon länger in Planung sind,
aber immer anderen Projekten weichen mussten.


Wie wichtig sind dir Rezensionen?
Liest du sie und wie gehst du mit Kritik um?

Sehr wichtig. Für mich als Verfasserin eines Buches sind Lesermeinungen
von enormer Wichtigkeit, weil diese mir aufzeigen, wo meine Schwächen,
und wo meine Stärken liegen. Kritik nehme ich daher gerne an,
sofern diese konstruktiv ist. 

 
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In meinem Leseverhalten-Interview mit Emma findet ihr
noch weitere tolle und interessante Antworten um die Autorin
noch besser kennen zu lernen! 

Das Leseverhalten-Interview findet ihr hier!

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Emmas Bücher

"Sonne, Strand und Tod - Ein Rügen-Krimi"


Ein mysteriöser Mord durchkreuzt die Urlaubspläne der Kriminalhauptkommissarin Luna Maiwald. Zurück auf Rügen steht sie nicht nur vor einer Mordermittlung ohne jeglichen Ansatz, sondern auch vor einem privaten Desaster. Ihr Exfreund und Vater der gemeinsamen Tochter Marcia lässt sich spontan auf der Insel nieder und dringt zunehmend in Lunas Leben ein. Kein guter Zeitpunkt also, um sich in den vertretungsweise zum Leiter der Rechtsmedizin berufenen Ingmar Wolff zu verlieben, der mit Luna Hand in Hand an der Aufklärung des Falles arbeitet. Als ein weiteres Mordopfer gefunden wird, ist die Katastrophe komplett und die Jagd nach einem Serientäter eröffnet, an den scheinbar nur die Ermittlerin selbst glaubt.

Regional, spannend und strandkorbtauglich, mit einem Hauch Chick Lit a la Emma Bieling.

Mit Sonne, Strand und Tod legt Emma Bieling nun einen Titel vor, in dem sie jene beiden Elemente, die so deutlich zusammengehören, dass es schon fast wieder übersehen werden kann, an die Plätze fügt, an die sie gehören: einander scheinbar widersprechende Pole, wohlig miteinander kuschelnd.
(Stephan M. Rother - Autor)

Verlag: Luzifer Verlag, Seiten: 300, ISBN: 978-3958350939



"Cinderella auf Sylt"


Reif für die Insel Cinderella fühlt sich vom Pech verfolgt. Sie ist pleite, der Vater ihres Kindes hat sie verlassen, doch sie plant einen neuen Anfang: ausgerechnet auf Sylt. Aller Anfang ist jedoch schwer. Sie hat kein Geld für eine Unterkunft und findet nur einen Job als Zimmermädchen. Und Tommy, ihr fünfjähriger Sohn, ist auch nicht immer ein Quell der Freude. Der Junge will etwas, das alle Kinder haben: einen richtigen Vater. Weil Cinderella sich geschworen hat, nie wieder einen Mann anzuschauen, schaltet sie kurz entschlossen eine Anzeige: "Vaterrolle auf Vierhundert-Euro-Basis" zu vergeben. Damit nehmen die amourösen Verwicklungen ihren Lauf. Eine anrührende Liebesgeschichte – nicht nur für Sylt-Fans!

Verlag: Aufbau Taschenbuch; Seiten: 240; ISBN: 978-3746627991






"Rapunzel auf Rügen"

Ein Sommermärchen Jessica, wegen ihren langen Haare auch Rapunzel genannt, muss wegen akuten Geldmangels ihre Ausbildung zur Schauspielerin abbrechen. Sie findet einen Job auf Rügen – ausgerechnet als Servicekraft für Seebestattungen. Bei ihrem ersten Einsatz passiert ihr ein folgenschweres Missgeschick. Sie öffnet aus Versehen eine Urne und lässt die Asche über das Meer wehen. Doch dabei lernt sie Hendrik kennen – und ist sehr erstaunt, als er wenig später wieder auf ihrem Schiff steht. Eine turbulente Liebesgeschichte, die auf und vor Rügen spielt.

Verlag: Aufbau Taschenbuch; Seiten: 255; ISBN: 978-3746629155








"Dornröschen auf Föhr"

Ein sehr rührender und humorvoller, aber auch tiefsinniger Roman, der dem Leser oder besser der Leserin die wenig bekannte Narkolepsie-Erkrankung näherbringt und einen Einblick in das Leben von Betroffenen vermittelt. Der Spagat zwischen Ernsthaftigkeit des Themas und humorvoller Handlung ist der Autorin gut gelungen. Ein typisch märchenhafter Sommerroman a la Emma Bieling. Bert Hähne, Blitz! Stadtmagazin

Sommer, Strandkorb, und ein märchenhafter Roman von Emma Bieling. Mehr braucht es nicht für ein paar tiefsinnige, und trotzdem humorvolle Genussmomente. Ich wünsche allen Lesern ein spannendes, leicht verträumtes und doch aufgewecktes Abenteuer. Und dem Dornröschen: Toi, toi, toi! Ingolf Kloss, radio SAW

Verlag: Montlake Romance; erscheint am: 19.07.2016



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Liebe Grüße
eure Elchi

Kommentare:

  1. Danke für das tolle Interview. Ich fand die Antworten von Emma Bieling sehr interessant. Was ich noch gerne wissen möchte, ob sie zum schreiben auch auf die tollen Inseln fährt? Ich finde ja Föhr die schönsten von den dreien. Die ist einfach nicht so abgehoben.
    LG Kerstin

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  2. schönes Interview, vielen Dank dafür

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