[Blogtour - Station #3] "Ewig und ein Sommer" - Kerstin Arbogast

Elchi | Mittwoch, 31. Mai 2017 |
Huhu ihr Lieben,

ich heiße euch "Herzlich Willkommen!
zum dritten Tag unserer Blogtour  
"Ewig und ein Sommer" von Kerstin Arbogast!


Gestern konntet ihr bei der lieben Marie von
Wortmalerei "10 gute Gründe für Ewig und ein Sommer" lesen!
 
Bei mir dreht sich heute alles um das Thema "Depressionen"!




"Ewig und ein Sommer" - Kerstin Arbogast
 
Sophie glaubt an einen Fluch, der ihr die erste Liebe verwehrt.
Obwohl sie kein Wort versteht, sieht sie sich mit ihrer Oma ständig brasilianische Telenovelas im Fernsehen an.
Ihren Rauhaardackel Whiskey liebt sie über alles, hasst aber Katzen und Ponys, dennoch würde sie am liebsten mit dem Zirkus durchbrennen. Weihnachten feiert Sophie im Hochsommer, und auch noch mit achtzehn klettert sie auf Spieltürme hinauf. Sie bringt die Menschen um sich herum am liebsten auf die Palme, aber am besten: zum Lachen und aus sich heraus. Genauso wie Konrad, der sich von ihrer Verrücktheit und ihrem Nichtangepasstsein beeindrucken und anstecken lässt.
Weil sie ihn aus seinem Schneckenhaus herauslockt.
Weil sie ihn in ihre eigene Welt zieht.
Weil er dann seine verkorkste Familie vergessen kann.
Weil er sich neben Sophie so schrecklich normal fühlen kann - und gleichzeitig so herrlich verrückt.
Oder ist es ihm letztendlich doch wichtiger, was die anderen von ihm denken?

 
 
Verlag: Drachenmond; ISBN: 978-3959911177; Taschenbuch: 392 Seiten



 
Depressionen

Was sind Depressionen?

„Eine Depression ist eine weit verbreitete psychische Störung, die durch Traurigkeit, Interesselosigkeit und Verlust an Genussfähigkeit, Schuldgefühle und geringes Selbstwertgefühl, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Konzentrationsschwächen gekennzeichnet sein kann.“

Quelle:WHO


Wer kann an Depressionen erkranken und was ruft sie hervor?

An Depressionen kann jeder erkranken, egal ob jung oder alt, Mann oder Frau. Depressionen lassen sich meist nicht auf einen einzelnen Auslöser zurückführen, sondern entwickeln sich aus einem Zusammenspiel unterschiedlichster Einflüsse. Neben psychosozialen Einflüssen, diese positiv als auch negativen Ursprungs sein können, z. B. der Verlust einer wichtigen Person, Trennung vom Partner, beruflicher Stress, eine Hochzeit, … spielt auch die genetische Veranlagung eine wichtige Rolle.


Häufige Symptome einer Depression:

Patienten äußern oft ein verschobenes Wahrnehmungsbild von sich und ihrer Umgebung. Ihr Empfinden ist getrübt und Gefühle der Hoffnungslosigkeit, wie eine innere Leere, Schuld und Angstzustände, als auch Verzweiflung und Trauer dominieren ihr Leben. Einige Patienten erlangen ein e negative Einstellung gegenüber dem Leben und der Zukunft. Alles ist nur noch schlecht. Die meisten Patienten ziehen sich zurück und stellen all ihre sozialen Kontakte ein. Mit den Depressionen einhergehen oft eine innere Unruhe und Schlafstörungen, es kommt zur Appetitlosigkeit und einem Gefühl sich stets ausgelaugt zu fühlen, man ermüdet schnell und manche Patienten klagen auch über Schmerzen.




So äußern sich Depressionen bei Kindern und Jugendlichen:

Kleinkind (1 – 3 Jahre)
  • Wirkt traurig, das Gesicht ist ausdruckslos
  • Ist ängstlich und schüchtern
  • Ist sehr anhänglich
  • Weint schnell oder wird schnell zornig
  • Hat keine Lust zu spielen
  • Schläft schlecht
  • Lutscht viel am Daumen oder spielt mit den Geschlechtsteilen
  • Wiegt sich hin und her
  • Zeigt verändertes Essverhalten

Vorschulkind (3 – 6 Jahre)
  • Wirkt traurig oder apathisch
  • Zeigt kaum oder verminderte Gestik und Mimik
  • Zieht sich zurück oder reagiert aggressiv
  • Leidet unter Alpträumen, wacht nachts oft auf
  • Hat keine Freude am Spielen, kann sich auch sonst nicht so recht freuen
  • Verliert Gewicht oder nimmt stark zu und bewegt sich ungern

Schulkind (6 – 12 Jahre)
  • Erzählt, dass es traurig ist
  • Spricht über Suizidgedanken
  • Hat schlechtere schulische Leistungen
  • Die Essgewohnheiten ändern sich ohne erklärbaren Grund
  • Fühlt sich von den Eltern vernachlässigt
  • Hat starke Ängste
  • Hat unbegründete Schuldgefühle
  • leidet unter einem Gefühl der Hoffnungslosigkeit
  • Grübelt viel, hat Konzentrationsprobleme

Jugendlicher (13 – 18 Jahre)
  • Hat wenig Selbstvertrauen
  • Ist teilnahmslos oder ängstlich
  • Zieht sich vom sozialen Leben zurück
  • Kann sich nicht konzentrieren
  • Die schulischen Leistungen brechen plötzlich ein
  • Hat Appetit-, Ess- oder Schlafstörungen
  • Fügt sich Verletzungen zu
  • Hat Suizidgedanken
  • Das seelische Befinden schwankt über den Tag
  • Ist antriebslos
 
 
 
Auf der Seite der Deutschen Depressionshilfe, findet ihr viele weitere
Informationen rund zum Thema Depression. Auch ist dort ein Selbsttest zu finden. 
 


Zitat aus "Ewig und ein Sommer"

"Es hat einen Grund, warum ich vorhin so eingeschnappt reagiert habe. Meine Mutter... also meine Mutter leidet an... Sie hat Depressionen. Nicht nur Stimmungsschwankungen. Und das ist, na ja, vererbbar." (Seite 146)



Übersicht der teilnehmenden Blogs:
 
 
28.05. - Rezension auf allen Blogs 
29.05. - Leselurch - Interview mit der Autorin
30.05. - Wortmalerei - 10 gute Gründe für "Ewig und ein Sommer"
31. 05. - Elchi's World of Books and Crafts   (bei mir) - Depressionen
01.06. - Kumos Buchwolke - Charaktervorstellungen
02.06. - Kunterbunte Flaschenpost - Charaktertest
03. 06. - "Ewig und ein Sommer" für die Sinne - auf allen Blogs
04.06. - Gewinnspiel auf allen Blogs


Bereits morgen geht es bei der lieben Cindy
von Kumos Buchwolke mitden Charakteren weiter!

Also schaut doch wieder vorbei!


Viel Spaß!
wünscht euch eure Elchi

Kommentare:

  1. Guten Morgen,
    jaja die lieben nein bösen Depressionen... Ich kenne sie zu gut leider und deswegen denke ich das dieses Buch auch etwas für mich ist, Depressionen spielen dort zwar kein Hauptthema aber auch wenn es nur ein bisschen davon handelt lese ich sowas doch gerne. Warum? Keine Ahnung vielleicht weil es ein aufbaut, weil man sieht wie andere damit umgehen oder einfach weil man danach weinen darf. Wegen ein Buch weint man ja oft also wäre das nur halb so schlimm.
    Liebe Grüße,
    Maike Rieck

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    1. Liebe Maike,
      ohje, Depressionen, kenne ich seit letztem Jahr auch nur zu gut, leider :( Sie sind nervig, aber wir sind stärker! ;)Lass den Kopfnicht hängen und stets immer wieder das Krönchen richten. Zum Glück gibt es tolle Bücher!Liebe Grüße
      Elchi

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  2. Dankeschön für deinen echt interessanten Beitrag und einen schönen Mittwoch wünsche ich noch.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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    1. Liebe Daniela,
      vielen Dank und gerne! :)Wünsche dir ebenfalls eine wundervolle Restwoche!
      Liebe Grüße
      Elchi

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  3. Hallo ,

    toller und interessanter Beitrag.Vielen Dank .Ich glaube das
    bei die Depressionen wichtig ist sich professionelle Hilfe zu holen.

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt (Stern44 )
    margareta.gebhardt@gmx.de

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    1. Huhu Margareta,
      ohja, wenn es sich wirklich um mittel bis schwergradige Depressionen handelt ist es mehr als sinnvoll Hilfe in anspruchzu nehmen!
      Liebe Grüße
      Elchi

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  4. Hallo,
    ein toller Beitrag. Ich habe das Gefühl, Depressionen wurde früher viel zu wenig Beachtung geschenkt. Seit vor ein paar Jahren ein guter Freund Selbstmord begangen hat, bin ich sensibilisiert für das Thema.

    lg, Jutta

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    1. Liebe Jutta,
      danke und ja, dem stimme ich zu, damals wurden Depressionen eher mit andersweitigen Erkrankungen oder Begründungen meist von der Hand gewiesen. Heutzutage ist es doch ein anerkanntes Krankheitsbild, welches sich sehr unterschiedlich äußern kann und wie du leider selsbt erfahren musstest u.a. auch zu schweren Folgen führen kann. Tut mir leid für deinen Verlust!
      Ganz liebe Grüße
      Elchi

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